Zurück zur Übersicht

Die KUG-Abos 2021/22

KUG-Rektor Georg Schulz; Foto: Silvio Rether

Mit zahlreichen neuen Formaten kehrt die Kunstuniversität Graz ab 1. Oktober 2021 auch als Veranstalterin zurück in den Präsenzbetrieb. In einer Pressekonferenz am 7. September 2021 stellten Rektor Georg Schulz, Vizerektorin Constanze Wimmer und Claire Levacher – neue Professorin für Orchesterausbildung – ein ebenso umfang- wie abwechslungsreiches Abonnementprogramm vor.

aktualisiert am:

„Mit den Abonnements der Kunstuniversität Graz verbinden sich zwei Angebote“, erläuterte Rektor Georg Schulz in der Programmpressekonferenz am 7. September 2021: „Das Publikum kann erleben, wie junge Künstler*innen ihre Karrieren beginnen und sie dabei mit Ihrer Aufmerksamkeit unterstützen. Als Universität bilden wir nicht nur den künstlerischen, pädagogischen und wissenschaftlichen Nachwuchs, wir sind auch ein Ort der Entwicklung und Erschließung der Künste (EEK) sowie der Forschung. In unseren Veranstaltungen präsentieren wir Ihnen nicht zuletzt aktuelle Ergebnisse. Das macht unsere Abonnements so inhalts- und abwechslungsreich und damit einzigartig.“ Beide Aspekte – die Nachwuchsförderung wie auch EEK – will die KUG in ihrem Programm verstärkt erlebbar machen, so der Rektor. „Bei allen neuen Impulsen, die wir setzen, geht es uns darum, unsere Rolle als Kunstuniversität bewusst dazu zu nützen, auch Wagnisse einzugehen.“ Den Anfang macht KUG-Student Emiliano Sampaio mit "Eight Works against Racism and Poverty".

Die neue Professorin für Orchesterausbildung stellt sich vor – und die außergewöhnliche Konzeption ihrer Programme.

Im Rahmen der Pressekonferenz wurde auch die neue Professorin für Orchesterausbildung an der KUG vorgestellt: Die Dirigentin Claire Levacher präsentierte ein „reiches und eklektisches“ Orchesterprogramm, das nicht nur die Basis der Ausbildung der Studierenden bildet, sondern mit Synergien zwischen großen Meisterwerken und (noch) Unbekanntem ein sehr vielfältiges Hörvergnügen für das Publikum verspricht.

In ihren Programmen, die im Austausch mit Gastdirigenten wie Christoph Altstaedt oder Dirk Kaftan entstanden sind, legt Levacher dramaturgische Verbindungslinien, die Neues und Altes, Standardwerke und selten Gespieltes thematisch verknüpfen.

Die post-pandemische Musik- und Kunstvermittlung macht den Konzertsaal zum Wohnzimmer und das Wohnzimmer zum Konzertsaal.

Die Freude, nach drei stark von der Corona-Pandemie geprägten Semestern, wieder auf ein vollwertiges Programm in Präsenz hoffen zu können, ist groß. Doch hat Corona, so die Diagnose von KUG-Vizerektorin Constanze Wimmer, auch für alle sichtbar gemacht, dass sich der Konzertbetrieb ändert, dass er sich ändern muss. „Unsere Studierenden werden in Zukunft das Konzertformat immer wieder neu erfinden, mit und in anderen Kunstformen interagieren und anregende Gesprächssituationen mit dem Publikum schaffen. Darauf will die KUG sie vorbereiten und auf diese Weise Kunst für viele Menschen zugänglich machen“, so Wimmer.

Digitale Vermittlungsformate – Streamings, Einführungsfilme, Podcasts – wie sie die KUG entwickelt hat, um auch im Lockdown mit ihren Programmen präsent zu bleiben, sollen weiter KUG-Kunst ins Wohnzimmer tragen. Gleichzeitig werden jene Begegnungsräume weit geöffnet, die pandemiebedingt so sehr gefehlt haben: Nach jeder abo@ MUMUTH-Veranstaltung kommen Künstler*innen und Publikum im Living Room gemütlich bei einem Getränk ins Gespräch und vertiefen gemeinsam die künstlerische Erfahrung des vorangegangenen Konzerts.

Alles zu den KUG-Abonnements

Pressemappe